Di 29. Jul 2008, 14:23
Täuschung
Die Kerze, die ist schon ausgegangen.
Tränen benetzen meine Wangen.
Eine einzige Frage schwirrt in mir,
die Antwort aber liegt bei dir.
Ich frag ich, hab ichs je verspürt?
Hat jemals jemand mein Herz so gerührt?
Wenn ja, wo ist er? Was ist geschehn?
Ich kanns nicht begreifen, kanns nicht verstehn.
Warum hast du mich verlassen?
Warum kann ich den Grund nicht erfassen?
So viele Stunden bis der Tag beginnt.
Sekunden vergehen, die Minute verrinnt.
Ich liege wartend und schlaflos da
Und heuchle mir vor es sei wunderbar.
Ich sag mir, dass ich glücklich bin.
Ich könnte mich jetzt auf meine Arbeit besinnen.
Ich sag mir, dass ich gern meine Ruhe hab,
dass dies nichts mit dir zu tun hat.
Dass die Tränen, die über meine Wangen fließen,
allein der stickigen Luft entsprießen.
Die Wahrheit aber, ich weiß es genau,
versucht das Leben tief in mir und dir zu verbergen.
In Wahrheit bin ich nicht so rau
Und sehn mich danach, von dir geliebt zu werden.